Das Wichtigste in Kürze

  • Lokal, kein Konto, kein Tracking. Aufnahmen, Transkripte, Personen, Stimmmerkmale und alles, was die App daraus ableitet, liegen auf Ihrem iPhone. Wir speichern davon nichts.
  • Audio verlässt Ihre Geräte nicht. Es geht nur von der Apple Watch auf Ihr iPhone. Die Spracherkennung läuft auf dem iPhone. In Deutschland, Österreich, der Schweiz, der EU, dem EWR und dem Vereinigten Königreich bleibt der Ton höchstens 72 Stunden, auf Wunsch nur bis zur Mitschrift (B.3).
  • KI-Auswertung nur mit pseudonymisiertem Text. Für die Auswertung schickt die App Text, in dem Personennamen durch Platzhalter ersetzt sind, an ein Sprachmodell in der Cloud. Mit eigenem Schlüssel (Stufe Hintsight) geht er direkt an den Anbieter Ihrer Wahl (Anthropic oder OpenAI), und es gilt Ihr Vertrag mit ihm. Im Starterkontingent und mit Plus oder Pro geht er über unseren Hintsight-Proxy in Deutschland an OpenAI; den Proxy betreiben wir mit dem Start von Starterkontingent und Abos, er speichert keine Inhalte. Ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung geht nichts an ein Sprachmodell.
  • Abo über Apple. Käufe wickelt der App Store ab. Wir erhalten von Apple weder Ihren Namen noch Ihre E-Mail-Adresse noch Zahlungsdaten, nur einen signierten Kaufbeleg mit einer Transaktionsnummer.
  • Kreise nur, wenn Sie teilen. In einem Kreis teilen Sie mit anderen Hintsight-Nutzern Entscheidungen, Zusagen, Fristen, Fakten und offene Fragen zu einem Thema oder Projekt, das Sie selbst teilen, oder vom Ort des Kreises. Das läuft über iCloud von Apple, nicht über einen Server von uns. Nie geteilt werden Audio, Transkripte, Zitate, Namen von Menschen außerhalb des Kreises und was andere mit Ihnen geteilt haben. Ziehen Sie etwas zurück, verschwindet es bei den anderen beim nächsten Abgleich. Eine Nachricht, die Sie über „Als Nachricht senden“ verschicken, lässt sich dagegen nicht zurückholen (B.7a).
  • Sie entscheiden. Aufbewahrung, Stimmerkennung, Ort, Bewegung und die Übermittlung an den KI-Anbieter legen Sie in der App fest und können es jederzeit ändern. Mit „Alle Daten löschen“ in den Einstellungen entfernen Sie alles auf einmal, auch Ihre Gerätedaten auf dem Proxy (B.12).
  • Diagnose bleibt auf dem Gerät. Ein technisches Protokoll der Hintergrundläufe hilft bei der Fehlersuche. Es enthält keine Inhalte, bleibt 14 Tage auf Ihrem iPhone und geht nicht an uns.
  • Die Website setzt keine Cookies, lädt nichts von fremden Servern und misst keine Besuche.

A. Website

1. Verantwortlicher

Verantwortlich für die Verarbeitung personenbezogener Daten auf dieser Website im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist:

AppProject.de
Christian Harms (Einzelunternehmen, handelnd unter „AppProject.de“)
In den Hüttenäckern 35
74235 Erlenbach
Deutschland
E-Mail: support@hintsight.app

Einen Datenschutzbeauftragten haben wir nicht benannt, weil keine gesetzliche Pflicht dazu besteht. Fragen zum Datenschutz richten Sie bitte an die oben genannte E-Mail-Adresse.

2. Hosting und Server-Logdateien

Die Website liegt auf unserem eigenen Server bei der STRATO GmbH, Otto-Ostrowski-Straße 7, 10249 Berlin, in Deutschland; auf demselben Server läuft auch der Hintsight-Proxy (B.5a). Wenn Sie eine Seite aufrufen, verarbeitet der Webserver technisch notwendig folgende Angaben: IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Abrufs, aufgerufene Datei, übertragene Datenmenge, HTTP-Statuscode, die zuvor besuchte Seite (Referrer), sofern Ihr Browser sie mitsendet, sowie Browser und Betriebssystem (User-Agent).

  • Zweck: die Seiten ausliefern, den Betrieb sichern und Angriffe erkennen und abwehren.
  • Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in einer sicheren und funktionsfähigen Website.
  • Speicherdauer: Die Logdateien werden nach spätestens 14 Tagen gelöscht, sofern nicht ein konkreter Sicherheitsvorfall eine längere Aufbewahrung zur Aufklärung erfordert.
  • Empfänger: der Hosting-Anbieter als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO.

3. Keine Cookies, kein Tracking, keine Drittinhalte

Die Website setzt keine Cookies und legt nichts in Ihrem Browser ab. Es gibt keine Reichweitenmessung, keine Werbung, keine Social-Media-Schaltflächen und keine eingebetteten Inhalte fremder Anbieter. Schriften, Bilder und Skripte liegen auf unserem eigenen Webspace; beim Aufruf wird keine Verbindung zu Dritten wie Schriftarten- oder Content-Delivery-Diensten aufgebaut. Deshalb gibt es auch keinen Cookie-Hinweis.

Einige Seiten enthalten gewöhnliche Links, etwa zu den Datenschutzhinweisen von Anthropic und OpenAI. Erst wenn Sie einen solchen Link anklicken, verlassen Sie diese Website; dann gelten die Bestimmungen des jeweiligen Anbieters.

4. Kontakt per E-Mail

Wenn Sie uns schreiben, verarbeiten wir Ihre E-Mail-Adresse, Ihren Namen, sofern Sie ihn angeben, und den Inhalt Ihrer Nachricht, um Ihr Anliegen zu beantworten.

  • Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn es um die Nutzung der App geht, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (unser Interesse, Anfragen zu beantworten).
  • Speicherdauer: bis Ihr Anliegen erledigt ist; danach löschen wir die Korrespondenz, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.
  • Empfänger: unser E-Mail-Anbieter STRATO GmbH, Otto-Ostrowski-Straße 7, 10249 Berlin, als Auftragsverarbeiter.

Bitte schicken Sie uns keine Aufnahmen, Transkripte oder andere Inhalte aus der App. Für eine Fehlermeldung brauchen wir sie nicht.

B. App

1. Grundsatz: lokal zuerst

Hintsight nimmt Gespräche über das iPhone-Mikrofon, ein gekoppeltes Bluetooth-Mikrofon oder die Apple Watch auf, schreibt sie auf dem iPhone mit, erkennt, wer spricht, und leitet daraus Zusagen, Entscheidungen und andere Aussagen ab. Jede dieser Quellen ist optional; die App funktioniert auch ohne Apple Watch.

Aufnahme, Spracherkennung, Sprechertrennung, Stimmabgleich, Suche und die gesamte Datenbank laufen auf Ihrem iPhone. Es gibt kein Nutzerkonto mit Name oder E-Mail, keine Anmeldung mit Passwort und keine Telemetrie. Wir speichern keine Inhalte aus der App: keine Aufnahmen, keine Transkripte, keine Namen, keine Nutzungsstatistik und keine Absturzberichte. Unser einziger Server für die App ist der Hintsight-Proxy (B.5a), den wir mit dem Start von Starterkontingent und Abos betreiben; er reicht pseudonymisierte Texte weiter, ohne sie zu speichern, und führt je Gerät das Stundenkontingent. Für die Kreise (B.7a) betreiben wir keinen Server; sie laufen über iCloud.

Das Gerät verlassen Daten nur auf den Wegen, die in den Abschnitten B.5, B.5a, B.5b, B.7a, B.8, B.9 und B.10 beschrieben sind.

2. Wer wofür verantwortlich ist

Auf Ihrem Gerät verarbeiten wir als Anbieter keine personenbezogenen Daten; Ausnahmen sind das Herunterladen der Modelle (B.9) und der Hintsight-Proxy. Für die Verarbeitung auf dem Proxy (B.5a) und für Kaufbelege (B.5b) sind wir Verantwortlicher; OpenAI verarbeitet die über den Proxy weitergereichten Texte in unserem Auftrag. Die Verarbeitung auf Ihrem Gerät steuern Sie: Sie entscheiden, wann aufgenommen wird, wen Sie aufnehmen, was gespeichert bleibt und ob Texte an einen KI-Anbieter gehen. Die folgenden Abschnitte beschreiben trotzdem genau, was die App tut, damit Sie diese Entscheidungen informiert treffen können.

Nehmen Sie andere Menschen auf, sind Sie für diese Aufnahmen verantwortlich, soweit nicht die Ausnahme für ausschließlich persönliche oder familiäre Tätigkeiten (Art. 2 Abs. 2 lit. c DSGVO) greift. Mehr dazu in B.7.

Teilen Sie Aussagen in einem Kreis (B.7a), entscheiden Sie und die anderen Mitglieder, was geteilt wird; wir erhalten davon nichts.

3. Daten auf Ihrem Gerät

Die folgende Übersicht nennt jede Datenart, ihren Zweck, wo sie liegt und wie lange sie bleibt. „App-Container“ ist der geschützte Speicherbereich der App auf Ihrem iPhone, auf den andere Apps nicht zugreifen können.

Datenarten der App mit Zweck, Speicherort und Dauer
DatenZweckSpeicherortDauer
Audioaufnahmen Mitschreiben, Sprecher trennen, Nachhören, „Wer war das?“, erneutes Mitschreiben App-Container des iPhones; vom iCloud-Gerätebackup ausgenommen. Uhr-Aufnahmen liegen bis zur Übertragung auf der Uhr. hängt von dem Rechtsraum ab, den Sie in der App wählen (nicht vom Ort des Gesprächs):
  • Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich und US-Staaten, in denen alle Beteiligten zustimmen müssen: Vorgabe „nach der Mitschrift“, wählbar höchstens 72 Stunden;
  • übrige EU- und EWR-Staaten, Italien, Vereinigtes Königreich, Irland und Spanien: Vorgabe 72 Stunden, wählbar „nach der Mitschrift“;
  • übrige US-Staaten und andere Länder: Vorgabe 7 Tage, wählbar „nach der Mitschrift“, 72 Stunden, 7 oder 30 Tage.
Die Frist zählt ab dem Ende des Gesprächs und gilt auch, wenn die KI-Auswertung noch aussteht. Nur eine Aufnahme, die noch nicht mitgeschrieben ist, behält ihren Ton bis zur Mitschrift. Gelöscht wird beim Start der App, nach der nächtlichen Auswertung und bei der Aktualisierung im Hintergrund. Uhr-Aufnahmen ohne erkennbares Gespräch werden beim Eintreffen verworfen. Jederzeit einzeln löschbar.
Transkripte mit Sprecherzuordnung Grundlage aller Auswertungen, Suche, Nachlesen Datenbank im App-Container bis Sie sie löschen (B.12); keine automatische Frist
Aussagen und Wissensgraph (Zusagen, Entscheidungen, Fakten, offene Fragen, Fristen), Anstöße, Morgen-Brief, Dossiers, Antworten auf Ihre Fragen Erinnern, Vorbereiten, Nachfragen Datenbank im App-Container bis Sie sie oder die zugrunde liegenden Gespräche löschen
Personen: Namen, die Sie vergeben, Ihre Personenliste, die Zuordnung zu Platzhaltern (etwa P_1) Sprecher benennen, Namen vor der Übermittlung ersetzen und danach wieder einsetzen Datenbank im App-Container bis Sie die Person entfernen
Stimmmerkmale (Zahlenvektoren): Ihr eigenes Stimmprofil, Profile benannter Personen, wiederkehrende unbenannte Stimmen Erkennen, wer spricht Datenbank und Suchindex im App-Container eigenes Profil bis zur Löschung; Profile anderer Personen bis zum Widerruf der Einwilligung oder bis Sie die Person entfernen; unbenannte Stimmen (nur außerhalb von EU, EWR, UK, Schweiz und den strengen US-Staaten) 30 Tage ohne Benennung, dann automatisch gelöscht. Einzelheiten in B.6
Kontext eines Gesprächs: Zeitpunkt, Wochentag und Dauer; passender Kalendertermin (Titel, Zeit, Teilnehmer, Ort); Ort (siehe unten); Geräuschkulisse (etwa Büro, Straße, Auto); Bewegung (etwa sitzend, zu Fuß, im Auto); ob ein Fokus aktiv war Sprecher zuordnen, Zeitbezüge verstehen, Gespräche wiederfinden Datenbank im App-Container so lange wie das zugehörige Gespräch
Ort: die Position beim Eintragen eines Gesprächs, daraus ein gemerkter Ort im Umkreis von 150 m (mit seinem Mittelpunkt als Koordinate) oder die Stadt, nie die Straße. Mit „Hinweise an Orten“ zusätzlich bis zu 20 gemerkte Orte als Bereiche von 150 m, die iOS überwacht (B.4) Gespräche einem Ort zuordnen, wiederkehrende Orte lernen, Anstöße beim Betreten eines Orts Datenbank im App-Container; die überwachten Bereiche zusätzlich bei den Ortungsdiensten von iOS auf dem Gerät so lange wie das Gespräch bzw. der gemerkte Ort. Abschaltbar unter Aufnahme → Kontext der Gespräche; die überwachten Bereiche meldet die App bei iOS ab, wenn Sie „Hinweise an Orten“ ausschalten, und beim nächsten Start, wenn iOS „Immer“ nicht mehr erlaubt
Einstellungen, Ihre Entscheidungen mit Datum der Bestätigung, Rechtsraum die App so betreiben, wie Sie es festgelegt haben App-Container bis zur Änderung oder Deinstallation
Zugangsstufe, Stundenkontingent, Kaufbelege (signierte Transaktionen von Apple), Schlüssel-ID für App Attest, die zuletzt abgerufene Preistabelle Stufe anzeigen, Anmeldung am Proxy, Kontingent und Sparstufen App-Container und iOS-Schlüsselbund (Schlüssel-ID); die Kaufbelege verwaltet zusätzlich iOS bis zur Deinstallation; Kaufbelege nach den Regeln von Apple
Ihr API-Schlüssel (nur Stufe Hintsight) Aufrufe beim KI-Anbieter Ihrer Wahl iOS-Schlüsselbund, nur auf diesem Gerät; wird nicht mit iCloud synchronisiert und ist nicht Teil der Schnappschüsse bis Sie ihn in der App entfernen. Beim Löschen der App kann iOS den Eintrag im Schlüsselbund behalten; entfernen Sie den Schlüssel deshalb vorher in der App oder widerrufen Sie ihn beim Anbieter.
Kosten- und Laufprotokoll (Anzahl verarbeiteter Tokens, geschätzte Kosten bzw. Stunden, Ablauf der nächtlichen Auswertung) Kosten- und Stundenanzeige, Tageslimit, Fehlersuche auf dem Gerät Datenbank im App-Container bis Sie die betroffenen Tage oder die App löschen
Diagnoseprotokoll der Hintergrundläufe: welche Aufgabe wann lief, Stufe, Dauer, Zähler, Zustände der App, Fehlercodes und Abbruchgründe, die iOS über MetricKit meldet; nur Kennungen und Zahlen, keine Transkripte, Aussagen, Namen oder Dateipfade Fehlersuche, wenn eine Verarbeitung im Hintergrund abbricht Datenbank und eine kleine Protokolldatei im App-Container; beides ist Teil des iCloud-Gerätebackups und der verschlüsselten Schnappschüsse (B.10) 14 Tage, höchstens 20 000 Einträge, die Protokolldatei höchstens 2000 Zeilen bis zur Übernahme in die Datenbank. Es geht nicht an uns.
Kreise: Name, Art und Mitglieder eines Kreises (Anzeigename aus iCloud, eine daraus abgeleitete Kennung), der Schlüssel des Kreises für die Begegnungsmarken, was Sie teilen (Projekte, Orte, Themen mit den Knoten, an denen sie hängen, einzelne Aussagen, herausgenommene Aussagen) und die Aussagen, die andere Mitglieder mit Ihnen geteilt haben Kreise anzeigen, teilen, zurückziehen und abgleichen (B.7a) Datenbank im App-Container; Aussagen anderer getrennt von Ihren eigenen bis Sie den Kreis verlassen; Aussagen anderer, bis diese sie zurückziehen oder den Kreis verlassen
Heruntergeladene Modelle für Sprechertrennung und Suche Verarbeitung auf dem Gerät App-Container; vom iCloud-Gerätebackup ausgenommen bis zur Löschung der App

Hintsight liest keine Kontakte.

Aufnahme und Einwilligungsregel. Aufgenommen wird der Ton, wie er am Mikrofon ankommt. Welche Stimmen beim Mitschreiben im Transkript bleiben, legen Sie mit der Einwilligungsregel fest: „Immer aufzeichnen“ behält alle Stimmen, „Nur Whitelist“ behält nur Ihre eigene Stimme, wenn niemand von Ihrer Personenliste zu hören ist. Bis Sie diese Entscheidung in der Einrichtung bestätigen, gilt „Nur Whitelist“.

Mitteilungen. Anstöße, der Morgen-Brief, Hinweise beim Betreten eines gemerkten Orts und der Hinweis, dass die Verarbeitung im Rückstand ist, sind lokale Mitteilungen, die die App auf dem Gerät plant. Ab Werk zeigen Anstöße und Morgen-Brief auf dem gesperrten Bildschirm nur eine neutrale Zeile. Den Rückstand meldet die App höchstens einmal in 12 Stunden und nachts erst am Morgen. Live-Aktivitäten auf dem Sperrbildschirm und in der Dynamic Island zeigen, dass das iPhone gerade aufnimmt, oder einen dringenden Hinweis ohne Namen; sie entstehen ebenfalls auf dem Gerät.

Kalender und die Ansicht „Heute“. Für „Heute“ liest die App Ihre Termine der nächsten 14 Tage aus dem Kalender des iPhones und zeigt sie zusammen mit fälligen Aussagen. Dieses Lesen bleibt auf dem Gerät; die App speichert die Termine dafür nicht.

Verarbeitung im Hintergrund und Rückstand. Die nächtliche Auswertung und die Auswertung nach einem Gespräch laufen im Hintergrund, wenn iOS es zulässt. Bleibt die Verarbeitung zurück, zeigt die App den Rückstand und bietet „Jetzt verarbeiten“ an. Tippen Sie darauf, bittet die App iOS, die Verarbeitung mit einer Fortschrittsanzeige weiterlaufen zu lassen, auch wenn Sie die App verlassen oder das iPhone sperren; lehnt iOS ab, läuft sie weiter, solange die App geöffnet ist. Die Verarbeitung selbst ändert sich dadurch nicht: Mitgeschrieben wird auf dem Gerät, für die KI-Auswertung gilt B.5 bzw. B.5a.

4. Berechtigungen

Jede Berechtigung fragt iOS bzw. watchOS ab. Sie können sie jederzeit in den Systemeinstellungen entziehen; die betroffene Funktion entfällt dann, der Rest arbeitet weiter.

  • Mikrofon (iPhone und Apple Watch): Aufnahme von Gesprächen und Einrichtung Ihres Stimmprofils. Solange eine Aufnahme läuft, zeigt das System den orangen Punkt.
  • Kalender (voller Zugriff): Termine lesen, um Gespräche zuzuordnen, Sie vorzubereiten und unter „Heute“ die nächsten 14 Tage zu zeigen. Einen Termin trägt die App nur ein, wenn Sie das nach einer Vorschau antippen.
  • Erinnerungen: eine Erinnerung anlegen, wenn Sie das nach einer Vorschau antippen.
  • Ortungsdienste („Beim Verwenden“): grober Ort eines Gesprächs, nur wenn „Ort an Gesprächen merken“ an ist.
  • Ortungsdienste „Immer“: nur für „Hinweise an Orten“ (Einstellungen → Anstöße und Morgen-Brief, ab Werk aus). Die App fragt danach erst, wenn ein Anstoß an einen Ort gebunden ist. Dann meldet sie bis zu 20 gemerkte Orte als Bereiche von 150 m bei iOS an, und iOS weckt die App beim Betreten, damit sie den passenden Anstoß als Mitteilung zeigt. Die Bereiche und die Auswertung bleiben auf dem Gerät; es geht dabei kein Ort an uns oder an einen KI-Anbieter.
  • Bewegung & Fitness: ob Sie während eines Gesprächs saßen, gingen oder fuhren, nur wenn „Bewegung an Gesprächen merken“ an ist.
  • Mitteilungen: Anstöße, Morgen-Brief, Hinweise an Orten und der Hinweis auf einen Rückstand der Verarbeitung (B.3).

Die Einordnung der Geräuschkulisse nutzt Apples Geräuschanalyse auf dem Gerät und braucht keine Berechtigung; sie ist unter Aufnahme → Kontext der Gespräche abschaltbar.

Für Kreise (B.7a) fragt die App keine eigene Berechtigung ab. Sie nutzt die Apple-ID, mit der Sie in iOS bei iCloud angemeldet sind. Ohne iCloud bleiben die Kreise geschlossen; alles andere arbeitet weiter.

5. Übermittlung an den KI-Anbieter Ihrer Wahl (Stufe Hintsight, eigener Schlüssel)

Aussagen, Anstöße, Dossiers, der Morgen-Brief und Antworten auf Ihre Fragen entstehen mit einem Sprachmodell in der Cloud. Dafür gibt es zwei Wege: mit einem eigenen API-Schlüssel (Stufe Hintsight, dieser Abschnitt) oder über den Hintsight-Proxy (Starterkontingent, Plus und Pro, B.5a). Was übermittelt wird und was nie, gilt für beide Wege gleich. Mit eigenem Schlüssel gehen die Anfragen je nach gewähltem Anbieter an

  • Anthropic (Claude-API), USA, oder
  • OpenAI (OpenAI-API), USA.

Die Anfragen gehen direkt und verschlüsselt (HTTPS) von Ihrem iPhone an den Anbieter. Auf diesem Weg gibt es keinen Zwischenserver von uns; wir sehen weder die Anfragen noch die Antworten.

Was übermittelt wird

  • der Text Ihrer Gespräche, in dem Personen durch Platzhalter ersetzt sind (etwa P_1 für eine Person, V_1 für eine wiederkehrende unbenannte Stimme);
  • Beginn und Dauer eines Gesprächs sowie eine kurze Rahmenzeile, etwa „Termin T_1 mit P_1; Ort L_1; Di Nachmittag; zu Fuß; Umgebung Büro“;
  • bereits gespeicherte Aussagen, soweit sie für die Auswertung gebraucht werden;
  • für Anstöße und Dossiers anstehende Kalendertermine (Zeit, Titel, Teilnehmer als Platzhalter);
  • Ihre Fragen im Frage-Dialog.

Orts- und Firmennamen sowie Termintitel ersetzt die App ebenfalls durch Platzhalter, wenn Sie „Orte und Firmen maskieren“ einschalten. Bis Sie die Entscheidung zur Verarbeitung in der Cloud in der Einrichtung bestätigen, ist diese Maskierung immer an.

Was nie übermittelt wird

Audioaufnahmen, Stimmmerkmale, Koordinaten, Ihr Stimmprofil und die Zuordnung der Platzhalter zu echten Namen. Die Zuordnung bleibt auf dem Gerät; erst dort werden die Namen in den Antworten wieder eingesetzt.

Grenzen der Pseudonymisierung

Vor jedem Versand prüft ein Wächter den Text. Steht darin noch ein Name aus Ihrer Personenliste, bricht er den Versand ab. Viele Anfragen gleicht er zusätzlich mit einer eingebauten Liste gängiger deutscher Vor- und Nachnamen ab. Namen anderer Personen, die in keiner der beiden Listen stehen, erkennt der Wächter nicht; sie ersetzt die App vorher durch ein automatisches Verfahren. Dieses Verfahren kann Namen, Spitznamen oder andere Angaben übersehen, die eine Person erkennbar machen, etwa eine Funktion („meine Chefin“) oder ein seltenes Ereignis. Die übermittelten Texte sind deshalb pseudonymisiert, nicht anonym.

Ihr Vertrag mit dem KI-Anbieter

Den API-Schlüssel erhalten Sie direkt beim KI-Anbieter. Dafür schließen Sie mit ihm einen eigenen Vertrag, und für die Verarbeitung der übermittelten Texte gelten dessen Bedingungen und Datenschutzhinweise, auch zur Speicherdauer beim Anbieter und zur Frage, ob Inhalte zum Training verwendet werden. Wir sind an diesem Vertrag nicht beteiligt und erhalten vom Anbieter keine Daten. Die Kosten rechnet der Anbieter direkt mit Ihnen ab.

Rechtsgrundlage und Drittland

Die Übermittlung veranlassen Sie selbst, indem Sie einen Schlüssel hinterlegen und der KI-Auswertung ausdrücklich zustimmen. Ohne diese Zustimmung geht kein Text an ein Sprachmodell, gleich auf welchem Weg; zurücknehmen können Sie sie jederzeit in den Einstellungen unter „Deine Entscheidungen“ → „KI-Auswertung“ (C.2). Soweit dabei Daten anderer Personen betroffen sind und die DSGVO anwendbar ist, sind Sie für eine Rechtsgrundlage verantwortlich (B.7). Die Anbieter haben ihren Sitz in den USA; die Verarbeitung kann dort stattfinden. Ob für den Anbieter Ihrer Wahl ein Angemessenheitsbeschluss (EU-US Data Privacy Framework) oder Standardvertragsklauseln greifen, ergibt sich aus dessen Bedingungen.

Ohne Schlüssel und ohne Starterkontingent oder Abo sendet die App nichts an einen KI-Anbieter („Wartesaal“). Aufnahme, Mitschreiben, Sprechertrennung und Nachlesen funktionieren trotzdem; neue Gespräche warten auf ihre Auswertung.

Preistabelle. Im Wartesaal und in den Stufen ohne eigenen Schlüssel ruft die App höchstens einmal am Tag die öffentliche Preistabelle vom Hintsight-Proxy ab, damit Paywall und Kontingent die aktuellen Stunden und Preise zeigen. Dieser Abruf enthält keine Inhalte, keine Kennung Ihres Geräts und keine Anmeldung; der Proxy erhält dabei nur die technischen Verbindungsdaten wie die IP-Adresse (B.5a). Mit eigenem Schlüssel findet er nicht statt.

5a. KI-Auswertung über den Hintsight-Proxy (Starter, Plus, Pro)

Im Starterkontingent (einmal 5 Gesprächsstunden je Gerät) und mit den Abos Plus und Pro brauchen Sie keinen eigenen Schlüssel. Die App schickt die Anfragen dann an unseren Vermittlungsserver, den Hintsight-Proxy (in der App „Hintsight-Server“, api.hintsight.app), und der reicht sie an OpenAI weiter. Den Proxy betreiben wir mit dem Start von Starterkontingent und Abos; die folgenden Angaben beschreiben diesen Betrieb.

  • Betreiber und Standort: wir (A.1); der Server steht in Deutschland bei der STRATO GmbH, Otto-Ostrowski-Straße 7, 10249 Berlin, mit der ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO besteht. Auf demselben Server liegt auch diese Website (A.2).
  • Inhalte: dieselben pseudonymisierten Texte wie in B.5 („Was übermittelt wird“). Pseudonymisierung und Namens-Wächter laufen vorher auf Ihrem iPhone; der Proxy sieht keine Klarnamen aus Ihrer Personenliste. Er reicht Anfrage und Antwort nur durch und speichert oder protokolliert keine Inhalte, auch nicht im Fehlerfall.
  • Empfänger der Inhalte: OpenAI (OpenAI-API), USA, als unser Auftragsverarbeiter. Welches Modell rechnet, legt der Proxy fest. Die Anfragen gehen mit der Einstellung, dass OpenAI sie nicht für die Antwort speichert (store: false). Nach eigener Angabe nutzt OpenAI Daten aus der API nicht zum Training.
  • Was der Proxy über Ihr Gerät speichert: den öffentlichen Schlüssel und die Schlüssel-ID aus Apples App Attest (sie weisen nach, dass die Anfrage von einer echten Hintsight-App kommt), einen Zähler, kurzlebige Sitzungskennungen (15 Minuten), die Transaktionsnummer Ihres Abos (originalTransactionId, B.5b) und je Anfrage Zeitpunkt, Modell, Zahl der Tokens, Kosten und daraus die verbrauchten Stunden. Ihre IP-Adresse speichert der Proxy nicht; für die Begrenzung der Anfragen je Minute nutzt er nur einen kurzlebigen Hashwert.
  • Protokolle: Zeitpunkt, gekürzte Gerätekennung, Modell, Tokens, Kosten, Status und Dauer, 14 Tage; keine Anfrage- oder Antworttexte.
  • Preistabelle: Die öffentliche Preistabelle (B.5) liefert der Proxy ohne Anmeldung und ohne Gerätekennung aus. Er verarbeitet dabei nur die technischen Verbindungsdaten, die jeder Abruf mit sich bringt.
  • Eine zweite Starterphase verhindern: Beim ersten Start fragt der Proxy über Apples DeviceCheck zwei Merkmale ab, die Apple zu Ihrem Gerät führt, und setzt eines davon, wenn das Starterkontingent vergeben ist. Die Merkmale liegen bei Apple, nicht bei uns, und bleiben auch nach dem Löschen der App bestehen; sie verraten nichts über Sie außer „Starterkontingent schon vergeben“.
  • Zweck und Rechtsgrundlage: die KI-Auswertung und das Kontingent, das Sie mit dem Starterkontingent oder dem Abo in Anspruch nehmen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); Schutz vor Missbrauch und Kostenbetrug (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, unser Interesse an einem sicheren und bezahlbaren Dienst).
  • Speicherdauer: Gerätedaten bis Sie in der App „Alle Daten löschen“ wählen (B.12) oder 90 Tage nach der letzten Nutzung; Verbrauchsbuchungen werden nach 13 Monaten zusammengefasst; Summen ohne Gerätebezug, soweit das Steuer- oder Handelsrecht sie verlangt.

Für die Grenzen der Pseudonymisierung gilt B.5 genauso: Die Texte sind pseudonymisiert, nicht anonym. Mit einem eigenen Schlüssel (Stufe Hintsight) läuft nichts über den Proxy.

5b. Abo und Käufe

Abos (Hintsight, Plus, Pro) und Aufstockpakete kaufen Sie über den App Store. Den Kauf und die Zahlung wickelt Apple in eigener Verantwortung ab (apple.com/legal/privacy). Wir erhalten von Apple weder Ihren Namen noch Ihre E-Mail-Adresse noch Ihre Zahlungsdaten.

  • Kaufbeleg: Die App schickt dem Proxy den von Apple signierten Beleg der Transaktion. Er enthält Produkt, Kauf- und Ablaufdatum, eine Transaktionsnummer und die Nummer der ersten Transaktion des Abos (originalTransactionId). Damit ordnet der Proxy Ihr Gerät Ihrem Abo zu; mehrere Geräte derselben Apple-ID teilen sich so ein Kontingent.
  • Nachrichten von Apple: Bei Verlängerung, Stufenwechsel, Kündigung und Erstattung schickt Apple unserem Server eine signierte Nachricht (App Store Server Notifications) mit denselben Angaben.
  • Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Abos).
  • Speicherdauer: solange das Abo besteht und danach, soweit gesetzliche Aufbewahrungspflichten es verlangen.

Mit der Stufe Hintsight nutzen Sie weiterhin Ihren eigenen API-Schlüssel (B.5); der Proxy erfährt dann nur, dass ein Abo besteht.

6. Stimmmerkmale (biometrische Daten)

Um zu erkennen, wer spricht, berechnet die App aus Sprachproben Zahlenvektoren. Solche Stimmmerkmale können biometrische Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO sein. Sie werden nur auf Ihrem iPhone berechnet, gespeichert und verglichen und nie übermittelt.

  • Ihr eigenes Stimmprofil entsteht in der Einrichtung: Sie sprechen etwa 30 Sekunden vorgegebene Sätze. Es dient dazu, Ihre Stimme von anderen zu unterscheiden. Es wird nur auf Ihrem iPhone berechnet und gespeichert; wir erhalten es nicht. Das Profil ist freiwillig: Sie können die Aufnahme überspringen und es später aufnehmen oder auffrischen.
  • Stimmen anderer nur mit Einwilligung (Deutschland, Österreich, Schweiz, EU, EWR, Vereinigtes Königreich und US-Staaten, in denen alle Beteiligten zustimmen müssen; maßgeblich ist der in der App gewählte Rechtsraum): Ein Stimmprofil einer anderen Person entsteht nur, wenn Sie diese Person benannt und ihre ausdrückliche Einwilligung in der App mit Datum festgehalten haben. Die App prüft das bei jedem Speichern selbst. Ohne Einwilligung trennt sie die Sprecher nur innerhalb eines Gesprächs und merkt sich keine fremde Stimme über das Gespräch hinaus. Stimmdaten, für die eine Einwilligung noch fehlt (etwa nach einem Wechsel des Rechtsraums), nutzt die App nicht und löscht sie nach einer Frist von 14 Tagen. Ein Widerruf löscht die Stimmdaten der Person sofort.
  • Stimmen eingewilligter Personen wiedererkennen: Liegt die Einwilligung vor, ergänzt die App das Profil dieser Person aus späteren Gesprächen, wenn sie die Person sicher erkannt hat. Die Funktion ist ab Werk an und lässt sich unter „Deine Entscheidungen“ ausschalten.
  • Unbenannte Stimmen wiedererkennen gibt es nur in den übrigen Rechtsräumen (übrige US-Staaten, andere Länder): Unbekannte Stimmen bekommen dort einen Zahlenvektor und werden über mehrere Gespräche hinweg wiedererkannt. Eine Stimme, der Sie innerhalb von 30 Tagen keinen Namen geben, wird samt Vektor gelöscht. Sie bestätigen die Funktion in der Einrichtung unter „Deine Entscheidungen“ und können sie dort jederzeit ausschalten. In den oben genannten Rechtsräumen ist sie gesperrt.
  • Personen im Moment erkennen: Zu Beginn eines Gesprächs nimmt die App wenige Sekunden lange Proben der fremden Stimme, gleicht sie auf dem Gerät mit den Stimmprofilen ab, die sie nach den Regeln oben behalten darf, und verwirft die Proben danach. Eine Probe bleibt nur, wenn Sie bestätigen, dass es die vorgeschlagene Person ist, und, wo eine Einwilligung nötig ist, diese vorliegt; dann verbessert sie deren Profil. Diese Funktion läuft erst, nachdem Sie sie ausdrücklich bestätigt haben.

Die Stimmmerkmale anderer Menschen verarbeiten Sie in eigener Verantwortung (B.7). Wie Sie Ihr eigenes Stimmprofil entfernen, steht in C.2.

7. Daten anderer Personen

Wer Gespräche aufnimmt, nimmt fast immer auch andere Menschen auf. Deren Stimme, Worte, Stimmmerkmale und die daraus abgeleiteten Aussagen sind deren personenbezogene Daten. Dafür gilt:

  • Das nichtöffentlich gesprochene Wort ist in Deutschland durch § 201 StGB geschützt. Andere dürfen Sie nur mit deren Einwilligung aufnehmen. In anderen Ländern gelten andere Regeln; die App zeigt dazu für Ihren Rechtsraum einen Hinweis, der eine rechtliche Prüfung nicht ersetzt.
  • Die Einrichtung verlangt, dass Sie das bestätigen, bevor die App aufnehmen darf. Ohne diese Bestätigung nehmen weder iPhone noch Apple Watch auf.
  • Nutzen Sie die App ausschließlich für persönliche oder familiäre Zwecke, ist die DSGVO nach Art. 2 Abs. 2 lit. c DSGVO in der Regel nicht anwendbar. Nutzen Sie sie beruflich oder geschäftlich, sind Sie für diese Daten selbst Verantwortlicher im Sinne der DSGVO und müssen unter anderem eine Rechtsgrundlage haben und die betroffenen Personen informieren.
  • Jede Aufnahme beginnt mit Vibration und Ton, auch wenn die Apple Watch von selbst startet. Solange aufgenommen wird, zeigt das aufnehmende Gerät „Nimmt auf“, das iPhone auf dem Sperrbildschirm und in der Dynamic Island. Die Anzeige lässt sich nicht abschalten, den Ton nur bewusst mit einer Rückfrage. In Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und den US-Staaten, in denen alle Beteiligten zustimmen müssen, startet die Uhr ab Werk nur von Hand; den automatischen Start gibt es dort erst, wenn Sie bestätigen, dass Sie alle Anwesenden informieren.
  • „Kurz fragen“ zeigt auf Uhr und iPhone einen Satz und einen QR-Code zu unserer Infoseite für Gesprächspartner. Ein „Ja“ hält die App mit Zeitpunkt beim Gespräch fest, ein „Nein“ verwirft die Aufnahme.
  • Möchte jemand nicht aufgenommen werden oder verlangt die Löschung, können Sie das in der App umsetzen: Aufnahme pausieren, die laufende Aufnahme oder die letzten 5 bzw. 15 Minuten verwerfen, Gespräche oder Zeiträume löschen, eine Person vergessen.

Betroffene Personen, die sich an uns wenden, können wir nicht unterstützen, weil wir keinen Zugriff auf Ihre Daten haben. Wir verweisen sie an Sie.

7a. Kreise (Teilen über iCloud)

In einem Kreis teilen Sie einen Ausschnitt Ihres Gedächtnisses mit anderen Menschen, die Hintsight nutzen, etwa mit Ihrem Team, einer Baustelle oder Ihrem Haushalt. Kreise sind freiwillig. Ohne Kreis geht nichts davon hinaus, und die App funktioniert vollständig. Kreise laufen über iCloud von Apple. Alle Beteiligten brauchen dafür ein iPhone mit Hintsight und eine Apple-ID mit iCloud. Wir betreiben dafür keinen Server, und wir erhalten keine Daten aus den Kreisen.

Was geteilt wird

Geteilt wird nur, was Sie selbst mit einem Kreis teilen. Das kann sein:

  • ein Projekt: alle teilbaren Aussagen über das Projekt, auch künftige;
  • der Ort des Kreises: alles Teilbare, was Sie dort besprechen;
  • ein Thema: Im Graphen teilen Sie einen Themenknoten über „Mit anderen teilen“. Mit geht jede teilbare Aussage, die an diesem Knoten hängt, unter dem Namen des Knotens. Aus einer Antwort von „Frag dein Gedächtnis“ heraus schlägt die App die Themen und Projekte vor, an denen die Aussagen der Antwort hängen; Personen stehen daneben und sind nur vorgewählt, wenn die Antwort an keinem Thema und keinem Projekt hängt. Diese Anknüpfungspunkte zeigt die App vorher, Sie können einzelne abwählen. Auch was später dazukommt, geht mit („wächst mit“). Inhaltlich ähnliche Aussagen ohne diese Verbindung gehen nicht mit;
  • eine feste Auswahl nur dann, wenn eine Antwort an gar keinem Knoten hängt: genau die Aussagen, die die Vorschau beim Teilen zeigt. Ändern oder löschen Sie eine davon, ändert sie sich auch bei den anderen; neue kommen nicht dazu.

Was Sie mit wem teilen, zeigt die Übersicht „Geteilt“ oben im Reiter Personen, gegliedert nach Kreis; dort ziehen Sie eine Freigabe auch zurück.

Neue Projekte sind nie von selbst geteilt. Vor dem Teilen zeigt die App unter „Das sehen die anderen“ genau die Sätze, die hinausgehen. Einzelne Sätze können Sie jederzeit „rausnehmen“; sie bleiben dann draußen, bis Sie sie wieder aufnehmen. Je Aussage gehen an den Kreis:

  • die Art der Aussage, und zwar nur Entscheidung, Zusage, Frist, Fakt oder offene Frage. Geteilt werden nur bestätigte Aussagen, die offen oder erledigt sind;
  • der Text der Aussage, so wie ihn die Vorschau zeigt, ohne Zitat aus dem Gespräch;
  • der Name des Projekts, der Name, den Sie einem Thema oder einer Auswahl geben, oder, bei einer Freigabe des Orts, der Name des Kreises;
  • der Zeitpunkt, zu dem die Aussage gefallen ist, und, falls vorhanden, die Frist und der Zeitpunkt, um den es in der Aussage geht;
  • Begegnungsmarken: Prüfwerte, die die App mit dem geheimen Schlüssel des Kreises aus dem Kalendertermin des Gesprächs bzw. aus dem Ort des Kreises und einem Zeitfenster von fünf Minuten errechnet. Sie enthalten weder Ort noch Uhrzeit im Klartext. Mitglieder erkennen daran, ob sie im selben Gespräch waren und ob ein Gespräch am Ort des Kreises stattfand.

Außerdem sehen die Mitglieder Ihren Anzeigenamen, so wie ihn iCloud für Ihre Apple-ID führt, und ob Sie die Einladung angenommen haben. Eingeladen wird über das Teilen-Fenster von iOS (Nachricht, Mail oder Link); dabei verarbeitet Apple die Kontaktangabe, an die Sie die Einladung schicken.

Nie geteilt werden Audio, Transkripte, Zitate, Stimmmerkmale, Koordinaten und gemerkte Orte, Ihre Personenliste, unbestätigte Aussagen sowie Sorgen, Lebensereignisse, Beziehungen und Vorlieben. Ebenso wenig Ihre Frage an die App, deren Antwort und Aussagen, die andere mit Ihnen geteilt haben: Was Sie aus einem Kreis erhalten, teilt die App nie weiter, auch nicht, wenn eine Antwort sich darauf stützt.

Als Nachricht senden

Statt in einem Kreis können Sie die Sätze einer Vorschau auch als Nachricht verschicken. Die App öffnet dafür das Teilen-Fenster von iOS; Empfänger und Weg (etwa Nachrichten oder Mail) wählen Sie dort selbst. Gesendet wird reiner Text: die gefilterten Sätze, in denen jede Person außer Ihnen „jemand von außen“ heißt, und die Zeile „Aus Hintsight, Stand {Datum}“, bei Mail dazu der Name des Themas als Betreff, sofern er die Namensprüfung besteht. Frage und Antwort gehen nicht mit. Für die Übermittlung gelten die Bedingungen des gewählten Dienstes. Die App merkt sich nicht, was Sie wem geschickt haben. Eine Nachricht lässt sich nicht zurückholen; die App sagt das vor dem Senden.

Namen anderer Menschen

Mitglieder des Kreises erscheinen in geteilten Sätzen mit ihrem Namen, sobald Sie sie in der App mit einer Person verknüpft haben. Alle anderen erscheinen mit ihrer Rolle, etwa „die Statikerin“, oder als „jemand von außen“. Bleibt ein Platzhalter oder ein Zweifel übrig, geht der Satz nicht hinaus. Entfernen Sie eine Person aus der App, nimmt die App alle Ihre geteilten Aussagen, die diese Person nennen, aus allen Kreisen zurück.

Auch der Name eines Themas oder einer Auswahl wird geprüft: Steht darin der Name eines Menschen außerhalb des Kreises oder ein Name, den die App nicht zuordnen kann, lässt sich erst nach dem Umbenennen teilen. Die Prüfung wiederholt sich bei jedem Abgleich.

Grenzen: Die Ersetzung arbeitet mit Ihrer Personenliste und einem automatischen Verfahren. Sie kann einen Namen übersehen, der in keiner Liste steht. Auch eine Rolle oder der Inhalt einer Aussage kann eine Person erkennbar machen. Prüfen Sie deshalb die Vorschau „Das sehen die anderen“.

Empfänger

  • Die Mitglieder des Kreises: alle, die eingeladen wurden und die Einladung angenommen haben. Wer später dazukommt, sieht auch, was vorher geteilt wurde. Einladen kann nur die Person, die den Kreis angelegt hat.
  • Apple als Betreiber von iCloud: Die geteilten Aussagen liegen in einem eigenen Bereich in der iCloud der Person, die den Kreis angelegt hat. Inhalt, Projekt- und Kreisname, Zeitpunkte und Begegnungsmarken legt die App in Feldern ab, die iCloud verschlüsselt. Nach Apples Angaben kann Apple diese Felder nicht lesen. Apple sieht aber, wer mit wem einen Kreis teilt, die Apple-IDs der Beteiligten, wann etwas geschrieben wird und wie viel. Den Namen des Kreises speichert Apple zusätzlich unverschlüsselt als Titel der Einladung. Wählen Sie deshalb einen Namen ohne vertrauliche Angaben. Über Änderungen benachrichtigt Apple die Geräte der Mitglieder mit einer stillen Mitteilung, die nichts anzeigt. Für iCloud gelten Apples Bestimmungen (apple.com/legal/privacy).
  • Wir erhalten keine Daten aus den Kreisen.

Was die anderen mit Ihren Aussagen tun können

Auf dem iPhone eines Mitglieds liegen Ihre geteilten Aussagen getrennt von dessen eigenen. Sie werden nie zu dessen Aussagen und fließen nicht in die nächtliche Auswertung oder in Dossiers. Die App des Mitglieds vergleicht sie auf dem Gerät und ohne Sprachmodell mit dessen Aussagen und zeigt etwa „anders verstanden“ oder eine abweichende Frist. Im Kreis der Art „Zuhause“ gibt es diesen Vergleich nur für Gespräche, bei denen beide dabei waren. Fragt ein Mitglied in „Frag dein Gedächtnis“ etwas, kann die App Ihre geteilten Aussagen in die Anfrage an dessen KI-Auswertung aufnehmen (B.5, B.5a); Namen von Mitgliedern ersetzt sie dabei durch Platzhalter. Die Aussagen sind außerdem Teil des iCloud-Gerätebackups des Mitglieds, wenn es dieses nutzt (B.10).

Es gibt keinen Zugriff für Arbeitgeber oder Administratoren, keine Zähler und keine Auswertung über einzelne Personen, etwa wer wie viel sagt oder wer Zusagen hält.

Rechtsgrundlage

Das Teilen veranlassen Sie selbst, indem Sie einen Kreis anlegen oder einer Einladung folgen und ein Projekt, den Ort, ein Thema oder eine feste Auswahl teilen. Eine Nachricht verschicken Sie selbst über iOS. Die Speicherung in iCloud beruht auf Ihrem Vertrag mit Apple über iCloud. Betreffen geteilte Aussagen andere Menschen und ist die DSGVO anwendbar, brauchen Sie für das Teilen eine eigene Rechtsgrundlage (B.7). Dass jemand eingewilligt hat, aufgenommen zu werden, deckt das Teilen in einem Kreis nicht ohne Weiteres ab. Im beruflichen Einsatz gelten zusätzlich die Regeln zum Beschäftigtendatenschutz und gegebenenfalls zur Mitbestimmung.

Dauer, Rückzug und Ende

  • Zurückziehen: Tippen Sie bei einem Projekt, dem Ort, einem Thema oder einer Auswahl auf „Nicht mehr teilen“, nehmen Sie einen Satz heraus, löschen Sie eine Aussage, entfernen Sie eine Person oder verlassen Sie den Kreis, löscht die App Ihre betroffenen Einträge in iCloud. „Nicht mehr teilen“ wirkt in der App sofort; einige Sekunden lang können Sie es rückgängig machen, erst danach löscht die App in iCloud. Die Geräte der anderen entfernen die Einträge beim nächsten Abgleich. Ohne Netz wartet der Rückzug, bis wieder Netz da ist.
  • Abgleich: nicht in Echtzeit, sondern nach der nächtlichen Auswertung, beim Start der App, wenn Sie etwas teilen oder nicht mehr teilen, und auf Tipp auf „Jetzt abgleichen“.
  • Verlassen: Wer einen Kreis verlässt oder von der Person, die ihn angelegt hat, entfernt wird, nimmt seine Aussagen mit. Verlässt die Person, die den Kreis angelegt hat, ihn, endet der Kreis für alle, und der Bereich in iCloud wird mit allen Einträgen gelöscht.
  • Aussagen anderer bleiben auf Ihrem iPhone, bis die anderen sie zurückziehen oder Sie den Kreis verlassen.
  • Grenzen: Was ein Mitglied vor dem Rückzug gelesen, abgeschrieben oder fotografiert hat, kann die App nicht zurückholen, ebenso wenig eine verschickte Nachricht. Kopien in iCloud-Gerätebackups der Mitglieder bleiben, bis diese Backups ersetzt oder gelöscht werden. Löschen Sie die App, ohne den Kreis vorher zu verlassen, bleiben Ihre geteilten Aussagen in iCloud und bei den anderen sichtbar. Verlassen Sie Kreise deshalb vor dem Löschen der App.

8. Apple-Dienste

Die App nutzt Funktionen von iOS und watchOS. Dabei kann Apple Daten nach seinen eigenen Bestimmungen verarbeiten (apple.com/legal/privacy):

  • Spracherkennung: Apples Spracherkennung läuft auf dem iPhone. Die Sprachpakete dafür lädt iOS bei Bedarf von Apple.
  • Ortsname: Ist „Ort an Gesprächen merken“ an und liegt die Position an keinem gemerkten Ort, fragt die App über Apples Kartendienst (MapKit) nach der Stadt. Dazu geht die Koordinate an Apple. Das ist die einzige Netzwerkanfrage der Kontextfunktionen.
  • Ortungsdienste für „Hinweise an Orten“: Die Bereiche um gemerkte Orte überwacht iOS auf dem Gerät und meldet der App, wenn Sie einen betreten (B.4).
  • Hintergrundaufgaben, Live-Aktivitäten und MetricKit: Verarbeitung im Hintergrund, die Fortschrittsanzeige bei „Jetzt verarbeiten“ und die Anzeigen auf dem Sperrbildschirm steuert iOS. Über MetricKit meldet iOS der App auf dem Gerät, wenn es eine Hintergrundaufgabe beendet hat; diese Angaben landen nur im Diagnoseprotokoll (B.3).
  • Apple Watch: Aufnahmen und kurze Stimmproben gehen über Apples WatchConnectivity von der Uhr auf Ihr iPhone. Den Übertragungsweg wählt das System.
  • iCloud-Gerätebackup und iCloud-Schlüsselbund: siehe B.10.
  • iCloud für Kreise: Nur wenn Sie einen Kreis nutzen, speichert und verteilt iCloud die geteilten Aussagen und benachrichtigt die Geräte der Mitglieder mit stillen Mitteilungen; siehe B.7a.
  • App Store: Beim Laden und Aktualisieren der App und bei Käufen in der App verarbeitet Apple Daten in eigener Verantwortung (B.5b).
  • App Attest und DeviceCheck: Damit der Proxy echte Hintsight-Apps erkennt und ein Starterkontingent nur einmal je Gerät vergibt, erzeugt die App einen Schlüssel im Secure Enclave des iPhones und lässt ihn von Apple bestätigen (B.5a). Das geschieht beim ersten Start, auch wenn Sie später die Stufe Hintsight mit eigenem Schlüssel wählen.

9. Herunterladen der Modelle

Bei der Einrichtung lädt die App Modelle für Sprechertrennung, Stimmabgleich und Suche herunter, und zwar von GitHub (GitHub, Inc., USA) und von Hugging Face (Hugging Face, Inc., USA). Dabei erhalten diese Dienste wie bei jedem Download Ihre IP-Adresse und technische Verbindungsdaten. Weitere Daten sendet die App dabei nicht. Die Modelle prüft die App anhand einer Prüfsumme und speichert sie im App-Container.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Bereitstellung der Modelle, die die App für die Verarbeitung auf dem Gerät braucht). Die Anbieter sitzen in den USA.

10. Gerätebackup und Schnappschüsse

  • iCloud-Gerätebackup: Wenn Sie das iCloud-Backup Ihres iPhones eingeschaltet haben, ist die Datenbank der App darin enthalten, also Transkripte, Aussagen, Personen, Stimmmerkmale, Kontext und das Diagnoseprotokoll. So steht auf einem neuen iPhone wieder alles bereit. Audioaufnahmen, der Suchindex und die heruntergeladenen Modelle sind vom Backup ausgenommen. Für das Backup gelten Apples Bestimmungen. Apple bietet mit dem „Erweiterten Datenschutz für iCloud“ eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Backups an, die Sie in den iOS-Einstellungen einschalten können.
  • Verschlüsselte Schnappschüsse: Die App legt regelmäßig einen mit AES-256-GCM verschlüsselten Schnappschuss der Datenbank an. Er liegt im App-Container auf Ihrem iPhone und ist damit ebenfalls Teil des Gerätebackups. Der Schlüssel dazu liegt in Ihrem iCloud-Schlüsselbund, damit ein neues Gerät den Schnappschuss öffnen kann. Der Schnappschuss enthält kein Audio und nicht Ihren API-Schlüssel.

Ein Backup ersetzt keine eigene Sicherung auf einem Medium, das Sie kontrollieren. Die App bietet keinen Export in der Oberfläche.

11. Was die App nicht tut

  • keine Analyse- oder Tracking-Werkzeuge, keine Werbung, keine Werbe-ID;
  • keine Absturzberichte an uns oder Dritte; das Diagnoseprotokoll der Hintergrundläufe bleibt auf Ihrem iPhone (B.3);
  • keine Push-Nachrichten von unserem Server; alle sichtbaren Mitteilungen entstehen auf dem Gerät. Nur in Kreisen schickt Apple stille Mitteilungen, die einen Abgleich anstoßen und nichts anzeigen (B.7a);
  • kein Nutzerkonto mit Name oder E-Mail, keine Anmeldung mit Passwort; Käufe nur über den App Store (B.5b);
  • kein Zugriff auf Kontakte;
  • keine Weitergabe oder Verkauf von Daten durch uns; was über den Proxy läuft, geht nur an OpenAI (B.5a). Was Sie selbst in einem Kreis teilen, geht an Apple und die Mitglieder des Kreises, eine Nachricht an die Empfänger, die Sie wählen (B.7a);
  • kein Zugriff für Arbeitgeber oder Administratoren auf Kreise und keine Auswertung über einzelne Personen.

12. Löschen

In der App können Sie löschen:

  • die Tonspur eines Gesprächs (Transkript und Aussagen bleiben);
  • ein ganzes Gespräch mit Aufnahme, Transkript und den daraus gewonnenen Aussagen;
  • einen Tag oder einen Zeitraum;
  • eine Person entfernen (ihre Aussagen bleiben, verlieren aber die Zuordnung) oder eine Person vergessen (Stimmdaten, alle Aussagen über sie samt Belegen und ihre Worte in den Gesprächen werden gelöscht bzw. durch „[entfernt]“ ersetzt).

Geteilte Aussagen in Kreisen (B.7a) nehmen Sie zurück, indem Sie unter „Geteilt“ auf „Nicht mehr teilen“ tippen, einen Satz herausnehmen, die Aussage oder die Person löschen oder den Kreis verlassen. Die anderen Geräte entfernen sie beim nächsten Abgleich. Das Löschen der App allein entfernt Ihre Einträge in iCloud nicht; verlassen Sie Kreise deshalb vorher.

Alle Daten löschen. In den Einstellungen löscht „Alle Daten löschen“ alles auf einmal: Aufnahmen, Transkripte, Aussagen, Personen, Stimmprofile, Kontext, das Diagnoseprotokoll, die verschlüsselten Schnappschüsse, geplante Mitteilungen, die Überwachung Ihrer Orte und Ihre Einstellungen. Vorher zeigt die App, wie viel betroffen ist, und Sie bestätigen durch Gedrückthalten (mit VoiceOver über die Aktion des Knopfs). Wertet die App gerade Gespräche aus, löscht sie nichts und bittet Sie, es in ein paar Minuten noch einmal zu versuchen; eine laufende Aufnahme am iPhone verwirft sie. Danach startet die App wie neu mit der Einrichtung. Ihre API-Schlüssel bleiben ab Werk erhalten; ein Schalter im Bestätigungsblatt nimmt sie mit. Zuerst bittet die App den Hintsight-Proxy, die Daten zu diesem Gerät zu löschen (siehe unten); ist er nicht erreichbar, wartet sie höchstens 10 Sekunden und löscht auf dem Gerät trotzdem weiter. Lässt sich etwas nicht entfernen, etwa ein Schnappschuss in iCloud Drive, meldet die App das, statt „gelöscht“ anzuzeigen.

Auch wenn Sie die App vom iPhone löschen, ist die Datenbank auf dem Gerät entfernt. In beiden Fällen gilt: Bereits angelegte iCloud-Gerätebackups enthalten ältere Stände, bis Sie diese Backups in den iOS-Einstellungen löschen oder sie ersetzt werden. Daten, die bereits beim KI-Anbieter liegen, entfernen weder „Alle Daten löschen“ noch die Deinstallation; dafür wenden Sie sich an den Anbieter. Ihre Einträge in Kreisen in iCloud entfernen beide nicht; verlassen Sie Kreise deshalb vorher. Bei einer Deinstallation können außerdem der Schlüssel der Schnappschüsse im iCloud-Schlüsselbund und Ihr API-Schlüssel im Schlüsselbund des Geräts bleiben; entfernen Sie den API-Schlüssel vorher in der App (B.3). Auch „Alle Daten löschen“ lässt den Schlüssel der Schnappschüsse im iCloud-Schlüsselbund stehen; die Schnappschüsse, die er öffnen könnte, sind dann gelöscht.

Daten auf dem Hintsight-Proxy (B.5a) löscht „Alle Daten löschen“ in der App mit: Schlüssel, Zähler, Sitzungen und Verbrauchszeilen mit Bezug zu diesem Gerät. Löschen Sie nur die App, entfernt der Proxy ein unbenutztes Gerät nach 90 Tagen von selbst. Bestehen bleiben die DeviceCheck-Merkmale bei Apple und Buchungssummen ohne Gerätebezug, soweit das Gesetz sie verlangt. Ein Abo endet nicht durch Löschen; Sie kündigen es in den Einstellungen Ihrer Apple-ID.

C. Ihre Rechte

1. Rechte gegenüber uns

Soweit wir personenbezogene Daten von Ihnen verarbeiten, also bei Besuchen der Website, bei E-Mails und auf dem Hintsight-Proxy (B.5a, B.5b), haben Sie nach der DSGVO das Recht auf

  • Auskunft (Art. 15),
  • Berichtigung (Art. 16),
  • Löschung (Art. 17),
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18),
  • Datenübertragbarkeit (Art. 20).

Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO

Sie können der Verarbeitung Ihrer Daten, die auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruht (Server-Logdateien, E-Mail-Anfragen, Missbrauchsschutz auf dem Proxy), jederzeit aus Gründen widersprechen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben. Wir verarbeiten die Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir weisen zwingende schutzwürdige Gründe nach oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Schreiben Sie dazu an support@hintsight.app.

Daten in der App liegen allein bei Ihnen. Auskunft, Berichtigung und Löschung setzen Sie dort selbst um (B.12). Daten auf dem Proxy kennen wir nur zu einem Gerät, nicht zu Ihrem Namen; für eine Auskunft brauchen wir deshalb einen Hinweis, welches Gerät oder welches Abo gemeint ist, und die Löschung erledigt „Alle Daten löschen“ in den Einstellungen der App. Rechte gegenüber einem KI-Anbieter, mit dem Sie einen eigenen Vertrag haben (Stufe Hintsight), machen Sie direkt bei diesem geltend.

2. Widerruf einer Einwilligung

Eine Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt. In der App geht das so:

  • Aufnahme: In den Einstellungen unter Uhr und Mikrofon → Aufnahmequellen die Zeile „Einwilligung“ gedrückt halten. iPhone und Apple Watch hören sofort auf aufzunehmen.
  • Stimmerkennung und Erkennung im Moment: in den Einstellungen unter „Deine Entscheidungen“ ausschalten.
  • Einwilligung einer anderen Person in ihr Stimmprofil: bei der Person den Schalter zur Einwilligung ausschalten; ihre Stimmdaten werden sofort gelöscht (B.6).
  • KI-Auswertung: in den Einstellungen unter „Deine Entscheidungen“ → „KI-Auswertung“ die Zustimmung zurücknehmen. Ab dann geht auf keinem Weg mehr Text an ein Sprachmodell, weder mit eigenem Schlüssel noch über den Proxy; neue Gespräche warten als Transkript. Mit eigenem Schlüssel können Sie zusätzlich den Schlüssel entfernen.
  • Teilen im Kreis: unter „Geteilt“ auf „Nicht mehr teilen“ tippen oder den Kreis verlassen. Die anderen Geräte entfernen Ihre Aussagen beim nächsten Abgleich (B.7a).
  • Ort, Bewegung, Kalender, Mikrofon: in der App ausschalten oder die Berechtigung in den iOS-Einstellungen entziehen.
  • Ihr Stimmprofil und alle übrigen Daten entfernen Sie mit „Alle Daten löschen“ in den Einstellungen oder indem Sie die App löschen (B.12); Kopien in iCloud-Gerätebackups bleiben, bis Sie diese löschen oder sie ersetzt werden (B.10).

3. Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde

Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren (Art. 77 DSGVO), insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes. Für uns zuständig ist:

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg
Heilbronner Straße 35
70191 Stuttgart
Postanschrift: Postfach 10 29 32, 70025 Stuttgart
Telefon: 0711 615541-0
E-Mail: poststelle@lfdi.bwl.de
Web: baden-wuerttemberg.datenschutz.de

4. Weitere Pflichtangaben

  • Bereitstellung: Sie sind weder gesetzlich noch vertraglich verpflichtet, uns Daten bereitzustellen. Ohne die technisch notwendigen Verbindungsdaten lässt sich die Website nicht ausliefern; ohne E-Mail-Adresse können wir nicht antworten.
  • Automatisierte Entscheidungen: Wir treffen keine automatisierten Entscheidungen im Sinne von Art. 22 DSGVO. Die Auswertungen der App sind Vorschläge für Sie und haben Ihnen gegenüber keine rechtliche Wirkung.
  • Übermittlung in Drittländer: nur beim Herunterladen der Modelle (B.9), an den KI-Anbieter (B.5), über den Hintsight-Proxy an OpenAI in den USA (B.5a) und an Apple (B.8, B.5b), in Kreisen auch über iCloud (B.7a).

5. Änderungen dieser Erklärung

Wir passen diese Erklärung an, wenn sich die App, die Website oder die Rechtslage ändert. Die aktuelle Fassung steht immer auf dieser Seite, mit Stand und Versionsnummer oben.

Die englische Fassung dieser Erklärung ist eine Übersetzung. Maßgeblich ist die deutsche Fassung.

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